Talanx und die Einlagensicherung: Konzern will Girokonto bei Bundesbank

20.01.10

Talanx will per Gericht ein Girokonto bei der Bundesbank einklagen. Der Konzern hält das System der Einlagensicherung für nicht tragbar. Die Bundesbank verweigert bisher ein Girokonto.

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Der Versicherungskonzern Talanx will sich bei der Bundesbank ein Girokonto erstreiten. Bisher will die Bundesbank dem Wunsch des Konzerns nicht entsprechen. Die Bundesbank führt grundsätzlich kein Konto für Unternehmen. Talanx will jedoch dagegen vorgehen, notfalls per Gericht. Der Versicherungskonzern fürchtet um die Sicherheit seines Geldes. Nach seiner Einschätzung ist nur das Geld bei der Bundesbank insolvenzgeschützt.

Grundsätzlich greift in Deutschland bei einer Insolvenz der Einlagensicherungsfonds. Damit werden bis zu 90 Prozent der Kundeneinlagen, maximal bis 20.000 EUR, abgesichert. Zudem gibt es hierzulande weitere Sicherungsinstrumente. Für Talanx ist diese Sicherung jedoch unzureichend. Die Insolvenz einer Großbank könnte Kundengelder fast vollständig vernichten. Insofern sei der Wunsch nach einem wirklich insolvenzsicheren Girokonto zu verstehen.

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