Einigung zwischen GDL und Bahn
Nach zehnmonatigen verhandlungen haben sich die Gewerkschaft der Lokführer GDL und die Deutsche Bahn AG in ihrem Tarifkonflikt geeinigt. Die Verhandlungsführer, der GDL-Vorsitzende Manfred Schell und Bahncehf Hartmut Mehdorn, verständigten sich auf elf Prozent mehr Lohn und die 40-Stunden-Woche für die Lokführer.
Damit wurden die letzten Hindernisse auf dem Weg zu einer Einigung aus dem Weg geräumt. Bis Ende Januar sollen noch weitere Einzelheiten geklärt werden. Der Tarifkonflikt um die Lokführer dauerte seit März 2007. Die Lohnerhöhung beinhaltet eine Einmalzahlung von 800 Euro für den Zeitraum 1. Juli 2007 bis 1. März 2008. Im März folgt dann eine Lohnerhöhung von acht Prozent, die im September dann noch einmal um drei Prozentpunkte erhöht wird. Die Wochenarbeitszeit sinkt vom 1. Februar 2009 an von 41 auf 40 Stunden.
Zudem wird ab März eine neue Entgeltstruktur eingeführt. Dadurch werden Berufserfahrung und Qualifikation bei den Lohnerhöhungen der Lokführer eine stärkere Rolle als bisher spielen. Den eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer hatte die Bahn bereits vor einer Woche zugesichert.
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