Griechenland-Krise: Welche Geldanlage ist sicher?

Wer trotz Finanz- und Wirtschaftskrise und ausufernder Staatsschulden sein Geld sicher anlegen möchte, sollte sich vorher umfassend informieren. Denn auch die Inflation kann langfristig an der Rendite nagen.
Anleger sind aufgeschreckt: Die hohen Staatsschulden der USA, Japan und in der EU sorgen für Angst und Schrecken vor einem Staatsbankrott. Nur knapp ist mit Griechenland das erste EU- und EURO-Mitglied an der Pleite vorbeigeschrammt. Verunsicherte Anleger fragen sich nun, welche Geldanlagen überhaupt noch sicher sind.
Sichere Geldanlagen trotz Euro-Krise?
Sofern der deutsche Staat nicht pleitegeht, sind sämtliche Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland, Bundesschatzbriefe und Obligationen als sicher einzustufen. Die hohe Sicherheit hat allerdings ihren Preis. Die Rendite liegt nur noch knapp über 2 Prozent und damit fast auf dem Niveau von Tagesgeld.
Zu den sicheren Anlagen zählen außerdem:
- Sparbücher,
- Girokonten,
- Tagesgeld,
- Festgeld.
Grundsätzlich gilt in Deutschland die gesetzliche Einlagensicherung. Die Kundengelder sind bis zu einem Betrag von 50.000 EUR pro Kunde gedeckt. Nicht jede in Deutschland ansässige Bank gehört jedoch der deutschen Einlagensicherung an. Vor einer Anlage sollte man sich darüber informieren.
Zu den nicht über die Einlagensicherung abgesicherten Anlagen zählen Aktien, Anleihen und Zertifikate. Bei ausländischen Banken ist zu prüfen, ob diese der deutschen Einlagensicherung angehören oder nicht. Andernfalls würde die Sicherung des Heimatlandes der Bank gelten. Bei kleinen Ländern kann es im Falle eines Bankenpleite durchaus Probleme geben, an sein Geld zu kommen.
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