GDL und Bahn verhandeln weiter - Bahnstreik ungewiss
Der Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft der Lokführer GDL und der Bahn geht auch im neuen Jahr unvermindert weiter. Gestern setzten sich die Verhandlungsführer der Tarifparteien wieder zusammen, um die Gehälter sowie die konkreten Verträge für die Lokführer auszuhandeln.
Unterdessen zeigte sich der GDL-Vorsitzende Manfred Schell vorsichtig optimistisch, dass die Gespräche bis Ende dieser Woche erfolgreich zum Abschluss gebarcht werden könnten. Bis Samstag solle es eine Entscheidung geben, so Schell. Die GDL fordert einen eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer und mindestens zehn Prozent mehr Gehalt.
Auch von Seiten der Bahn war zu erfahren, dass die Verhandlungen in konstruktiver Atmosphäre verlaufen würden. Heute Vormittag werden die Gespräche fortgesetzt. Falls die Tarifpartner keine Einigung erzielen, hat die GDL für die Zeit ab dem 7. Januar unbefristete Streiks für den Personen- und Güterverkehr angedroht.
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