Bahnstreik: Stau auf der Schiene
Der Bahnstreik ist in der Nacht auf den Personenverkehr ausgedehnt worden. Die Lokführer setzen ihren Ausstand bis zum Samstag Morgen um 2 Uhr fort. Damit ist ein Großteil des Bahnverkehrs lahmgelegt. Millionen Penlder müssen sich auf Zugausfälle und massive Verspätungen einrichten.
Während im Osten Deutschlands fast gar nicht mehr fährt, ist die Situation im Westen etwas besser. Rund 50 Prozent der Regionalbahnen halten den Betrieb aufrecht. Im S-Bahnverkehr, der für viele Berufspendler von enormer Bedeutung ist, gibt es jedoch erhebliche Beeinträchtigungen. Mit Notfallplänen versucht die Bahn entgegen zu steuern. So sollen die ICEs zum größten Teil verkehren.
In der kommenden Woche will die Gewerkschaft der Lokführer GDL über einen unbefristeten Streik entscheiden, wenn die Bahn bis dahin kein Angebot vorlegt. Dies betonte GDL-Chef Manfred Schell. Notfalls könne die GDL bis Weihnachten streiken.
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