Agenda 2020: Köhler fordert neue Reformpolitik

16.04.08

Nach der Agenda 2010 nun die Agenda 2020: Bundespräsident Horst Köhler fordert eine Fortsetzung der Reformpolitik. Er fordert mehr Investitionen und Bündnisse für Arbeit auf betrieblicher Ebene.

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Ein weiteres Reformprogramm, die Agenda 2020, könne die Arbeitslosigkeit weiter nach unten drücken. Das Ziel müsse Vollbeschäftigung sein, so Köhler, und sei auch erreichbar. Kernstück der Agenda 2020 müssten die privaten und öffentlichen Investitionen sein. Wer heute investiert, könne in Zukunft über Wohlstand verfügen. Vor allem Die Bereiche Bildung, Forschung und Innovation stehen im Vordergrund.

„Da ist schon einiges in Bewegung gekommen, aber das Thema hat in Deutschland immer noch nicht die Priorität, die es zu Beginn des 21. Jahrhunderts haben sollte“, meinte Köhler. Zudem müssten mehr Bündnisse für Arbeit auf betrieblicher Ebene geschlossen werden, so Köhler. Damit könnten sich die Unternehmen schneller und besser an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Der Rahmen bleibe natürlich die Tarifautonomie.

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